Reichshof-Wehnrath, 20. März 2009 – Die Scemtec Transponder Technology GmbH erweitert ihr Angebot an hochfrequenten RFID- (Radio Frequency Identification) Lösungen durch die Aufnahme der PJM (Phase Jitter Modulation) -Technologie in ihr RFID-Portfolio. Scemtec hat als erstes deutsches Unternehmen eine Hardware-Sublizenzvereinbarung von Infineon unterschrieben und wird zukünftig innovative PJM-Hardwarelösungen anbieten können. Durch den Lizenzvertrag wird der zunehmenden Forderung des Marktes Rechnung getragen, weitere PJM-Hardwarehersteller und Systemintegratoren zu etablieren und die PJM Infrastruktur auszubauen. Dieses stellt eine wichtige Voraussetzung dar, damit diese innovative RFID-Technologie noch schneller in Segmenten wie Healthcare, Dokumentenmanagement, Services und Logistik wachsen kann.
PJM-Technologie – derzeit leistungsstärkste passive RFID-Technologie
Die RFID Hochleistungstechnologie PJM ist besonders prädestiniert für die gleichzeitige, berührungslose, elektronische Identifizierung von mehreren hundert Objekten – selbst wenn diese dicht beieinander liegen oder mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 4 Meter pro Sekunde) an Erfassungseinheiten vorbei geführt werden. Die PJM-Technologie arbeitet mit einer Frequenz von 13,56 MHz und ist ISO/IEC18000-3 Mode 2 konform. Mit der PJM-Technologie können bis zu 1500 Objekte gleichzeitig pro Sekunde erkannt werden – dies bedeutet, verglichen mit anderen RFID-Technologien, einen Geschwindigkeitsvorteil bis zum Faktors 25.Etablierte Technologie, neue Lösung, verbesserte Anwendungen
Die PJM-Technologie wird bereits heute weltweit in den unterschiedlichsten Applikationen wie z.B. Supply-Chain-Management erfolgreich eingesetzt. Durch die Lizenznahme der scemtec Transponder Technology wird nicht nur der Bedarf einer zunehmenden Verfügbarkeit von PJM-Hardware gewährleistet, zukünftig wird, durch neue innovative Produkte, diese Technologie zusätzlich Einsatzmöglichkeiten finden.
Neben der Ausweitung der Infrastruktur ist mit der Massenverfügbarkeit des Chips „PJM Light“ eine weitere wichtige Weiche gestellt worden. Der „PJM Light“ verfügt über einen Speicher von 1 kbit und bestimmte Sicherheitsfunktionen, die den Zugriff auf die gespeicherten Daten erschweren. Der Chip wurde unter anderem für die kosteneffiziente Inventarisierung von Objekten entwickelt. Er wird sein Einsatzgebiet aber ebenso im innovativen Supply-Chain-Management, im Dokumentenmanagement sowie in Applikationen des Gesundheitswesens und medizinischer Bereiche finden, da er über höchste Performance verfügt.
